Einladung

Wir feiern den 100. Röntgenkongress – feiern Sie mit!

Zuletzt aktualisiert: Montag, 25. Februar 2019

Der erste Deutsche Röntgenkongress fand von Sonntag, den 30. April, bis Mittwoch, den 3. Mai 1905, in den Räumen der „Ressource“ in der Oranienburger Straße 18 in Berlin statt. Vertreten waren seinerzeit neben deutschen Kollegen auch zahlreiche Ärzte, Physiker und Techniker aus dem europäischen Ausland sowie aus den USA und Japan. Dieser erste Kongress war aus Sicht der Delegierten sichtbarer Beleg dafür, „dass die Röntgenologie jetzt zu einer selbständigen und für alle Zweig der Medizin heute unentbehrlichen Spezialwissenschaft ausgewachsen ist.“

Für die Selbständigkeit und die Unentbehrlichkeit des Fachs steht auch der 100. Deutsche Röntgenkongress: Er ist zugleich vorläufiger Kulminationspunkt einer einzigartigen Erfolgsgeschichte und sichtbarer Kristallisationspunkt einer vielfältigen Fachdisziplin. Sinnbildlich hierfür steht das Motto des 100. RöKo „Einheit in Vielfalt“. Das möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern und laden Sie daher herzlich ein, vom 29. Mai bis 1. Juni 2019 in Leipzig dabei zu sein.

Für den Jubiläumskongress bereitet die VMTB ein abwechslungsreiches und fachlich attraktives Fortbildungsprogramm vor: Von wissenschaftlichen Sitzungen über Workshops und Klinikseminare bis hin zum Schülerprogramm ist für alle etwas dabei. Einige Highlights haben wir im Folgenden für Sie ausgewählt.

Highlights im MTRA-Programm

Mittwoch

Eröffnungsvortrag:
Im Eröffnungsvortrag des MTRA–Programms wird gleich ein Schwerpunkt des Kongresses aufgegriffen. Herr Anton Quinsten aus Essen wird sich mit der Rolle der MTRA unter den Gesichtspunkten einer „Radiologie 4.0“ auseinandersetzen und die damit verbundene Notwendigkeit zur Veränderung erörtern. Der Vortragstitel „Wir müssen uns verändern“ darf dabei als Aufforderung verstanden werden.

Früherkennung:
Die radiologische Diagnostik im Rahmen der Früherkennung hat einen anerkannt hohen Stellenwert erlangt. In der dritten Sitzung des ersten Kongresstages werden die Möglichkeiten der Früherkennung von unterschiedlichen Karzinomen vorgestellt. Nach der Mamma (C. Verloh, Münster), wird das Kolon (Prof. J. Weßling, Münster) und die Lunge (Dr. D. Wormanns, Berlin) Thema sein.

Donnerstag


MRT:
Eine feste Säule im MTRA–Programm bildet die MRT–Sitzung. Hier werden drei Vortragsthemen präsentiert. Nachdem Herr Neduvakkattu aus Münster die MRT des Herzens behandelt hat, wird Herr Professor Lotze aus Greifswald über die funktionelle und strukturelle MRT nach Schlaganfall berichten. Zum Abschluss der Sitzung wird Herr Professor Uder aus Erlangen zum Thema der Ablagerungen von Gadolinium im Gehirn auf den neuesten Stand bringen.

Zukunft der MTRA – Weiterbildung und Qualifikation:
Auf dem 100. Röntgenkongress darf ein Ausblick in die Zukunft nicht fehlen. Die Kolleginnen L. Heise und A. Sombetzki von der MTA–Schule der Heinrich–Heine–Universität in Düsseldorf werden diesen Ausblick unternehmen und sich der gemeinsamen Diskussion stellen.  

Freitag

Refresher:
Die Refresherkurs–Reihe zur Schnittbildanatomie wird mit dem Thema „Abdomen“ in diesem Jahr zum Abschluss gebracht. M. Apel (Hamburg), J. Haferkamp (Essen) und M. Küper (Potsdam) werden auf bewährte Weise anhand unterschiedlicher Modalitäten die Parenchymorgane, die Gefäßanatomie und Darmdiagnostik vorstellen. Auch die aktive Einbindung per TED–Abstimmung wird erneut zur Verfügung stehen und zur interaktiven Gestaltung der Vorträge beitragen.

Delegation ärztlicher Tätigkeiten – Voraussetzungen und juristische Aspekte:
Dieses schon oft behandelte Thema wird mit einer Podiumsdiskussion aufbereitet, die aufgrund der Teilnehmer/innen nur vielversprechend werden kann. Moderiert von Professor Antoch (Düsseldorf) und Claus Becker (Regensburg), werden nach einem Impulsvortrag von Professor Wigge (Justiziar der DRG, Münster) sowohl Sichtweisen von ärztlicher als auch vom MTRA–Seite vorgetragen und diskutiert. Wir freuen uns auf einen der Kongresspräsidenten, Professor Forsting (Essen), Professor Loose (Nürnberg), Günther Lewentat (LMTRA Augsburg), Anton Quinsten (LMTRA Essen) und die Vizepräsidentin des DVTA, Anke Ohmstede (Oldenburg).


Darüber hinaus weisen wir auf Möglichkeiten hin, mit dem Besuch diverser Angebote und dem Nachweis von dort erlangten Fortbildungspunkten Ihre Fachkraftzertifikate zu erhalten.


Für das Zertifikat „Fachkraft Interventionelle Radiologie (FIR)“

-    Am Mittwoch, 29.05.: Klinikseminar „MRT - Angiografie“ von 15.00h – 19.00h

-    Am Donnerstag, 30.05.: Workshop „RFA, Mikrowelle“ von 15.00h – 18.00h

-    Am Freitag, 31.05.: Sitzung „Gefäße“ im Fortbildungsprogramm

Für das Zertifikat „Kardiovaskuläre Diagnostik“

-    Am Donnerstag: Vortrag „MRT des Herzens“ in der Sitzung „MR“ im Fortbildungsprogramm