Ein herzliches Grüß Gott zur GPR-Jahrestagung 2021!

Die Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie hat die Klinische Abteilung für Kinderradiologie der Medizinischen Universität Graz damit betraut, nach 1985 und 2010, nun auch 2021 die 58. Jahrestagung mit Fortbildungskurs auszurichten. Wir arbeiten schon mit großer Freude und Eifer daran.

Wir dürfen Sie herzlich zu diesem spannenden Kongress einladen, der unter dem Motto steht „Kinderradiologie Reloaded – im Zentrum oder Randerscheinung?“. Das Programm ist so abgestimmt, dass ein Ausgleich zwischen diesen beiden Polen gefunden wird.

Um diesem Motto gerecht zu werden, werden wir die zentralen Themen wie Sonografie, Atemwegserkrankungen in allen Lebensabschnitten oder beispielsweise auch Uroradiologie aufgreifen. Andererseits werden aber auch Themen wie die Fragen des Neurochirurgen an die Kinderradiologie oder Bildgebung bei Retinoblastom behandelt werden.

Andere Themen die uns im Alltag immer wieder begegnen wie die EU-Datenschutzverordnung und deren Hintergründe sollen auch beleuchtet werden. Neue Bildgebenden Methoden werden präsentiert werden.

Artificial Intelligence ist in aller Munde und wir wollen auch dieses Thema aufgreifen, jedoch in einer anderen Art und Weise als dies bisher geschehen ist. Eine Live-Demonstration eines lernenden Systems soll weitere Einblicke geben als auch wie man die Lernfähigkeit einer solchen Applikation beurteilt.

Selbstverständlich wird es genügend Zeit für Diskussionen und wissenschaftliche Beiträge geben, zu denen ich auch recht herzlich einlade. Bei entsprechender Anmeldung können wir auch eine Kinderbetreuung organisieren, sodass auch junge Eltern die Möglichkeit haben, einen entspannten Kongress zu genießen.

Das MTRA-Programm findet ganztätig am Donnerstag, 23. September statt. Hier wird es einen Länderverglich geben, Deutschland, Österreich, Schweiz. So schauen wir uns die Situation der RTs und MTRAs in den jeweiligen Ländern an, das Arbeitsumfeld und die Kompetenzen. Bei uns in Österreich wird beispielsweise die Frage stark diskutiert, ob RTs selbstständig Ultraschall durchführen dürfen, wenn sie die entsprechenden Lizenzen haben. Oder Herz-CT beim Kind – immer eine Herausforderung. Wie wird das in den jeweiligen Ländern gemacht? Der Schlaganfall bei Kindern ist zwar selten, er kommt aber vor, daher müssen wir daran denken. Auch hier schauen wir in den Ländervergleich: Wer hat das beste Konzept, wo kann man etwas von anderen lernen? Nicht zuletzt geht es um das Kind mit besonderen Bedürfnissen – mit Autismus zum Bespiel oder auch Kinder mit Behinderung. Eine Randerscheinung zwar, aber auch hier ist es wichtig zu wissen, wie man diese kleinen Patienten untersucht.

Wir dürfen Sie herzlich zu diesem Kongress einladen. Graz liegt im Herzen Europas und ist verkehrstechnisch an alle Möglichkeiten angebunden, wie Flugverbindungen, Bahnverbindungen, Autobahnen und auch durch den Flixbus. Selbstverständlich bieten wir das komplette Programm der Jahrestagung auch als Online-Angebot an.

Wir verbleiben mit der Hoffnung, Sie recht zahlreich in Graz begrüßen zu dürfen und werden alles daransetzen, den Kongress „Face2Face“ abhalten zu können.

Ihr Team der Klinischen Abteilung für Kinderradiologie der Medizinischen Universität Graz