4. Greifswalder Ryck-Symposium 2017

 

Am 8. und 9. September fand in diesem Jahr das bereits 4. „Greifswalder Ryck-Symposium“  statt.

Die Teilnehmer konnten sich wieder über ein interessantes und abwechslungsreiches Vortragsprogramm mit praxisnahen Beiträgen freuen.

Den Auftakt machten zwei Vorträge aus dem Bereich der Kinderradiologie, gehalten von einem Radiologen und einem Kinderchirurgen über das „Wann? Was? Womit?“ und über „Sinnvolle Indikationen in der Kinderchirurgie“. Weitere spannende interdisziplinäre Vorträge gab es zu den Themen „Diagnostik und Therapie des Hirnarterienaneurysmas“ und „Epilepsie – brauchen wir wirklich eine MRT?“, die die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit der Neuroradiologen sowohl mit den Neurochirurgen als auch mit den Neurologen veranschaulichten.

Aber auch alle anderen Vorträge fanden reges Interesse und zeigten den Teilnehmern eindrucksvoll wie wichtig z. B. eine exakte Lagerung für die Beurteilung der Bilder ist, worauf bei der KM-Hochdruckinjektion zu achten ist, um mit einem sparsamen Kontrastmitteleinsatz optimale Bilder erzeugen zu können oder dass die Ärztlichen Stellen durchaus auch „Verbündete“ der MTRA sein können, um die technische Weiterentwicklung der Geräte voranzutreiben.

Es wurde auch wieder über den Tellerrand geschaut und so erfuhren die Teilnehmer, was ein Upright-MRT ist, welche Vorteile es hat und wo die Grenzen liegen.

Alle Referenten sorgten mit Engagement, Fachkompetenz und Entertainment für eine interessante, lehrreiche und kurzweilige Fortbildung.

Ganz wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung trugen auch die Firmen mit ihren Ständen und Auslagen auf der Industrieausstellung bei. Die Vertreter präsentierten ihre Produkte und beantworteten gern die Fragen der Interessierten.

Im Anschluss an das Vortragsprogramm am Freitag schloss sich wieder das traditionelle Rahmenprogramm an. In den vergangenen drei Jahren war der „Wettergott“ immer auf unserer Seite, aber in diesem Jahr hatte er für den Segeltörn den Schwierigkeitsgrad erhöht. Allen Mutigen und Abenteuerlustigen konnten Kälte, Wind und Regen jedoch die gute Laune nicht verderben und so war die Stimmung an Bord bei Teilnehmern und Mannschaft gleichermaßen ausgelassen.

Brigitte Olbrich