VMTB. 2. Greifswalder Ryck-Symposium, 4./5. September 2015.

2. Greifswalder Ryck-Symposium, 4./5. September 2015

Am 4. und 5. September fand, nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr, nun das 2. „Greifswalder Ryck-Symposium“ statt.
110 Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern waren der Einladung nach Greifswald gefolgt. Professor Hosten, Direktor des Institutes für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie an der Universitätsmedizin Greifswald, begrüßte die Teilnehmer und eröffnete die Veranstaltung.

Auf die Teilnehmer wartete wieder ein thematisch breit gefächertes Programm an zwei Tagen. Die Referenten gestalteten ihre Vorträge locker, interessant und kurzweilig und konnten sich über ein aufmerksames und interessiertes Publikum freuen. Besondere Aufmerksamkeit fand der Vortrag von Professor Jung vom Uniklinikum Regensburg. Er brachte den MTRA die Möglichkeiten und Vorteile des modernen Ultraschalls näher und zeigte ihnen auf, welche Rolle sie zukünftig dabei einnehmen könnten. Aber auch die Vorträge, z.B. aus dem Bereich konventionelles Röntgen, regten zur Diskussion an. Ein Unfallchirurg, der auf diverse Spezialaufnahmen der Schulter verzichten kann, und ein Intensivmediziner, der die Notwendigkeit des Röntgen-Thorax auf der Intensivstation nur noch sehr differenziert sieht, sind eben wohl eher noch die Ausnahme.

Wie schon im letzten Jahr hatten im Foyer des Klinikums wieder zehn Firmen ihre Stände aufgebaut und hielten für die Teilnehmer Informationen zu ihren Produkten und Entwicklungen bereit. Für den Besuch der Industrieausstellung wurde eine extra lange Kaffeepause eingeplant – eine Anregung aus dem vergangenen Jahr, der wir gerne nachgekommen sind.
Das Bonbon der Veranstaltung war natürlich auch in diesem Jahr wieder das Rahmenprogramm – diesmal sogar mit zwei Highlights. Pünktlich nach dem letzten Vortrag am Freitag brachte bei sonnigem Wetter ein Reisebus die Teilnehmer des Segeltörns nach Kröslin zum Schiff „Weiße Düne“. Die Gäste wurden mit einem Begrüßungstrunk willkommen geheißen, bevor die Tour über den Peenestrom in die Boddengewässer ging. Neben Karten-und Knotenkunde gab es von der Kapitänin noch interessante Details zum Schiff. Wer wollte, konnte auch beim Segelsetzten mit anpacken und natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt.   

Auf die Teilnehmer, die sich für die Landpartie entschieden hatten, wartete der original amerikanische Schoolbus vor dem Klinikum. Die Fahrt führte über die Insel Usedom bis nach Swinemünde. Nebenbei erzählte der Fahrer anschaulich, wie er zu dem ungewöhnlichen Bus kam und kurzweilige Details über die Insel Usedom. In Kamminke gab es dann auf der Mole im „Klönsnack“ ein Grill- und Räucherfischbuffet für die Teilnehmer. Bei traumhafter Aussicht, leckerem Essen und Erfahrungsaustausch in entspannter Atmosphäre klang der Abend aus und der gelbe Bus brachte alle zufrieden und wohlbehalten wieder nach Greifswald.

Insgesamt durften die Organisatoren sich wieder über sehr viel Lob, aber auch über Anregungen und Hinweise freuen, die das nächste Ryck-Symposium vielleicht noch besser werden lassen, auch wenn nicht alles realisierbar sein wird.
Die kurzzeitige technische Störung am Samstag und der bedauerliche, aber unvorhersehbare Ausfall des letzten Referenten und somit auch des Vortrags Notfallmedizin in der Radiologie brachten zwar die Organisatoren ins Schwitzen, beeinflussten aber nicht die überaus positive Resonanz der Teilnehmer.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beteiligten vielmals bedanken, insbesondere bei den Vertretern der Industrie und den Referenten, ohne die eine erfolgreiche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Ihre Brigitte Olbrich

Vorstand der VMTB