VMTB. 1. Greifswalder Ryck-Symposium am 5.-6. September 2014.

1. Greifswalder Ryck-Symposium am 5.-6. September 2014

„1. Greifswalder Ryck-Symposium“  –  Eine gelungene Premiere

Am 5. und 6. September 2014 fand erstmalig eine MTRA-Fortbildungsveranstaltung der VMTB in Greifswald statt – das 1. Greifswalder Ryck-Symposium.
Professor Hosten, Direktor des Institutes für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie an der Universitätsmedizin Greifswald  und Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft,  begrüßte die 140 Teilnehmer aus 13 Bundesländern, von Schleswig-Holstein bis Bayern, im Hörsaal des Universitätsklinikums und eröffnete die Veranstaltung.
Prof. Hosten eröffnet die VeranstaltungAnschließend erzählte Claudia Mundry, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der VMTB, den Teilnehmern, wie die Idee zu dieser Veranstaltung entstand und stellte die VMTB etwas näher vor. Nach kurzen organisatorischen und praktischen Hinweisen ging es dann richtig los.
17 Referenten sorgten mit ihren Vorträgen für ein interessantes, abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm. Die Themen kamen aus fast allen Bereichen der Radiologie, wie z.B. CT, MRT, Mammographie, Röntgen und Angiographie, so dass für jeden etwas dabei war.

Die letzten beiden Vorträge am Samstag wurden von den Teilnehmern mit besonderer Spannung erwartet. Eine Juristin der Universitätsmedizin Greifswald sprach über die Delegierbarkeit von ärztlichen Tätigkeiten und löste damit eine rege Diskussion aus. Dabei wurde aber auch deutlich, dass in manchen Einrichtungen MTRA Tätigkeiten ausüben, bei denen sie sich im Schadensfall rechtlich auf sehr dünnem Eis befinden.  Im letzten Vortrag der Veranstaltung versuchte ein Vertreter der Barmer GEK eine Antwort auf die Frage: MTRA bis zur Rente? Geht das gesundheitlich auch schmerzfrei? zu geben. Die Erkenntnis war, dass es kein Patentrezept gibt, aber dass jeder für sich selbst etwas tun kann und muss.

Im Foyer präsentierten an beiden Fortbildungstagen 11 Firmen ihre Produkte auf der  Industrieausstellung  und standen den Teilnehmern Rede und Antwort.

 

Leider kamen die Pausen bei dem straffen Programm etwas zu kurz und mancher hätte sich etwas mehr Zeit gewünscht – was beim nächsten Mal ganz sicher Berücksichtigung finden wird.



Das besondere Highlight war aber das Rahmenprogramm am Freitag.
Um 17.00 Uhr stachen 53 Teilnehmer mit dem Segelschulschiff Greif bei schönstem Spätsommerwetter zu einem Segeltörn auf dem Greifswalder Bodden in See.

Segelschulschiff "Greif"

Nach einem Begrüßungstrunk hieß es dann: Leinen los! An Bord sorgten leckere Fischbrötchen, Schmalz-, Käse-und Wurststullen und dazu ein frisch gezapftes Bier für das leibliche Wohl. So gestärkt packten alle beim Segelsetzen und -ausrichten mit an und einige ganz Mutige kletterten sogar in die Takelage und wurden mit einem fantastischen Ausblick und dem Applaus der anderen belohnt.

An dieser Stelle sei allen Referenten und Firmenvertretern nochmals herzlich gedankt. Sie haben einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den Teilnehmern, die ein interessiertes und aufmerksames Publikum waren. Ihr  positives Feedback lässt uns bereits über eine Fortführung des Greifswalder Ryck-Symposiums im nächsten Jahr nachdenken.

Brigitte Olbrich 

Vorträge:

MR-Sicherheit und Kompatibilität von Implantaten. Referent Dr. rer. nat. M. Choli

Mammographie versus Mamma-MRT. Referentin PD Dr. med. K. Hegenscheid

Diagnostik der Multiplen Sklerose. Referent Dr. med. M. Kirsch

Verwendung der DTI. Referent Dr. med. S. Langner

Gegenüberstellung von Durchleuchtung und MRT bei gastrointestinaler Fragestellung. Referent Dr. med. Ch. Lühken

Tomosynthese / Tomobiopsie. Referent Dipl.Ing. I. Möll